Die CDU wird in 2013 massiv Stimmen verlieren!

Lesen Sie den Spiegel-Artikel vom 05.11.2012

Dr. Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister, beschert den Anwohnern von Lauchringen (Nähe Schaffhausen) wegen der Anflugrouten des Flughafens Zürich weiterhin Lärm im 90 Sekunden Takt. Auch im Umfeld des Lärmports Köln/Bonn wird er der CDU schlechte Wahlergebnisse bringen.

Klaus Stich (CDU), Vorsitzender der Fluglärmkommision

04.09.2012: „Eine Katastrophe! Wenn das Nachtflugverbot für Passagiermaschinen nun gestoppt wird, bleibt den Lärmgegnern überhaupt keine Chance mehr, das Leiden der Anwohner zu lindern.

Ursula Heinen-Esser (CDU), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium

„Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass sich der Bundesverkehrsminister gegen das Nachtflugverbot für Passagiermaschinen stellt. Das ändert nichts daran, dass die Landesregierung, nicht die Bundesregierung, für den Erlass des Nachtflugverbots zuständig ist. Wir fordern die Landesregierung auf, das Nachtflugverbot zu erlassen, die rechtlichen Bedenken auszuräumen und gegebenenfalls die Rechtsfrage gerichtlich klären zu lassen. Wir wissen, dass Rot-Grün mit gespaltener Zunge spricht. Denn die Diskussion über Rechtsauslegungen wäre überflüssig, wenn die rot-grüne Mehrheit in den Gremien des Flughafens die entsprechenden Entscheidungen für das Nachtflugverbot getroffen hätte.“

Nächtlicher Fluglärm macht krank

Die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker fordert eine stärkere Berücksichtigung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Lesen Sie den am 05.10.2011 im General Anzeiger Bonn erschienen Artikel dazu: http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Mehr-Schutz-fuer-Buerger-gegen-Fluglaerm-article281455.html

16 unabhängige Langzeitstudien belegen, dass Lärm zu vermehrtem Auftreten von Hypertonie (Bluhochdruck) und/oder zu einem erhöhten Risiko bzgl. Herzinfarkt und Schlaganfall führt. Lärm ist lästig, er kann zu Schlafstörungen führen, die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen sowie Gehörschäden hervorrufen. Bitte lesen Sie weiter im aktuellsten Bericht Heft Nr. 43 des Deutschen Ärzteblatt von den Autoren: Prof. Dr. Martin Kaltenbach und Dr.-Ing. Christian Maschke  Aerzteblatt_20111028_Fluglrm-macht-krank.pdf  Die Politik ignoriert das Recht auf ungestörten Schlaf in einem dichtbesiedelten Gebiet, wo bis zu 400.000 Menschen "rollierend" betroffen sind.

Ursula Heinen, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundes-Umweltministerium, hatte für den 11. Juli 2011 um 19.30 Uhr ins Bürger- und Vereinszentrum Rath / Heumar, Rösrather Str. 603, 51107 Köln eingeladen: Professor Dr. Eberhard Greiser (Spezialist für Schlafforschung), Thomas Myck (Abteilungsleiter im Umweltbundesamt (UBA)) und Wolfgang Hoffmann (stellvertretender Vorsitzender der Fluglärmkommission am Flughafen Köln/Bonn). Unterm Strich nichts Neues. Die eine Seite fürte den eventuellen Verlust von Arbeitsplätzen ins Feld, die andere Seite verwies auf die erhöhten gesundheitlichen Risiken wie Hypertonie (Bluthochdruck), die Zunahme an Herzinfarkten und Schlaganfällen, die mittlerweile durch 16 unabhängige Studien, teilweise 5jährige Langzeitstudien bewiesen ist. Schreiben Sie Ihren Unmut an Frau Heinen: ursula.heinen@wk.bundestag.de